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Thursday, 21 May 2015

Sicherheitslücke in OAuth 2.0 und OpenID gefunden



Wang Jing, Student an der Nanyang Technological University in Singapur, hat nach dem Bekanntwerden des OpenSSL-Heartbleed-Lecks, eine weitere schwere Sicherheitslücke entdeckt, diesmal in den Authentifizierungsmethoden OAuth 2.0 und OpenID. Die als “Covert Redirect” (“Heimliche Umleitung”) benannte Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern, dem Nutzer einen echt aussehenden Login-Screen unterzujubeln und sich so Zugriff auf die bereitgestellten Daten zu verschaffen. Das gefährliche daran: Die Sicherheitslücke besitzt – anders als bisher bekannte Fishing-Versuche – eine legitime Domainadresse, kann also über einen Blick in die URL-Zeile des Browsers nicht oder nur sehr schwer entlarvt werden. Auf OAuth 2.0 und OpenID bieten inzwischen zahlreiche Webdienste um einen direkten Login in andere Dienste und Apps zu ermöglichen, darunter auch Google, Facebook, Microsoft und Co.


So ist es möglich, dem Nutzer eine Mail mit einem speziell präparierten Link zukommen zu lassen, ein Klick auf diesen öffnet eben wie gesagt eine legitime Adresse samt entsprechendem Logo. Autorisiert der Nutzer dann diese Anfrage und loggt sich in den Dienst ein, so werden die Daten nicht an die vermeintliche App weitergeleitet, sondern gelangen eben in den Besitz des Angreifers. Je nachdem, welche Daten abfragt werden, bekommt dieser somit also E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kontaktlisten und dergleichen. Ebenso ist es möglich, den Nutzer nach dem Login auf eine beliebige Webseite, welche unter Umständen Malware verbreitet, weiterzuleiten.



 































Die Lösung des Problems könnte aber – wenn es überhaupt einmal eine geben sollte – eine langwierige Sache sein. Wang Jing hat bereits etliche größere Anbieter der Loginmethoden angeschrieben und über die gefundene Sicherheitslücke aufgeklärt, hierbei gab es jedoch unterschiedliche Aussagen. Im Hause Google beobachtet man das Problem, Microsoft ist sich keiner Schuld bewusst und schiebt die Sicherheitslücke an Drittanbieter ab. Lediglich Facebook scheint hier ehrlich zu sein und gibt an, dass es sich dabei um ein grundsätzliches Problem von OAuth 2.0 und OpenID handelt – möchte man nicht eine umfangreiche Whitelist mit sämtlichen nicht-schädlichen Apps pflegen, ist die Sicherheitslücke nicht “mal eben so” zu beheben. Im Grunde dürften sich sämtliche Gegenmaßnahmen negativ auf die Nutzererfahrung auswirken, was natürlich keiner der Dienste in Kauf nehmen möchte – und so bleibt es hierbei scheinbar beim “kleineren Übel” für die Anbieter.


So bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, auf OAuth 2.0 oder OpenID als Login-Methode für Drittanbieter Dienste und Apps zu verzichten oder genauestens darauf zu achten, auf was man klickt. Hat man keine explizite Autorisierung angestoßen, sollte man die geöffneten Tabs umgehend schließen und darauf hoffen, dass sich nicht doch irgendwo ein falscher Link eingepfercht hat.









 


Tuesday, 17 March 2015

CVE-2014-7291 Springshare LibCal XSS (Cross-Site Scripting) Security Vulnerability Weakness





CVE-2014-7291  Springshare LibCal XSS (Cross-Site Scripting) Security Vulnerability Weakness



Exploit Title: Springshare LibCal Multiple XSS (Cross-Site Scripting) Security Weakness
Product: LibCal
Vendor: Springshare
Vulnerable Versions: 2.0
Tested Version: 2.0
Advisory Publication: Nov 25, 2014
Latest Update: Nov 25, 2014
Vulnerability Type: Cross-Site Scripting [CWE-79]
CVE Reference: CVE-2014-7291
CVSS v2 Base Score: 4.3 (MEDIUM) (AV:N/AC:M/Au:N/C:N/I:P/A:N) (legend)
Impact Subscore: 2.9
Exploitability Subscore: 8.6
Solution Status: Fixed by Vendor
Credit: Wang Jing [SPMS, Nanyang Technological University (NTU), Singapore]







 

Recommendation Details:


(1) Vendor & Product Description:


Vendor:
Springshare


Product & Vulnerable Versions:
LibCal
2.0

Vendor URL & download:
http://springshare.com/libcal/


Product Introduction Overview:
“LibCal is an easy to use calendaring and event management platform for libraries. Used by 1,600+ libraries worldwide, LibCal makes it a breeze to manage online calendar of events, offer room bookings online, manage the opening hours for various locations."
    

    "Manage Calendar & Event Registrations
    Create custom Registration Forms
    Manage Consultation Appointments"

    Create an Online Room Booking System
    Display Library & Departmental Hours
    Share Calendar/Event Info via Widgets"



(2) Vulnerability Details:
Springshare LibCal web application has a security bug problem. It can be exploited by XSS attacks. This may allow a remote attacker to create a specially crafted request that would execute arbitrary script code in a user's browser session within the trust relationship between their browser and the server.

Several Springshare LibCal products vulnerabilities have been found by some other bug hunter researchers before. Springshare LibCal has patched some of them. The MITRE Corporation is a not-for-profit company that operates multiple federally funded research and development centers (FFRDCs), which provide innovative, practical solutions for some of our nation's most critical challenges in defense and intelligence, aviation, civil systems, homeland security, the judiciary, healthcare, and cybersecurity. It has published suggestions, advisories, solutions details related to Springshare LibCal vulnerabilities.


(2.1) The first code programming flaw 
occur at “/api_events.php?” page, with “&m” and “&cid” parameters.





(3) Solutions:
2014-10-01: Report vulnerability to Vendor
2014-10-15: Vendor replied with thanks and vendor changed the source code







 


References: